Welche Vorbereitungen sind vor dem Aufstellungstag zu machen ?

Sie müssen einige Vorbereitungen für den Aufstellungstag erbringen. Hierbei wären folgende Dinge aus meiner Sicht zu beachten, wobei sie Punkt 1 und 2 bei der Aufstellung eines Kellers oder bei der Errichtung der Bodenplatte auch schon beachten sollten.

Punkte die vorher geklärt werden müssen

 

  1. Die Straße bzw. Zufahrt zum Haus
    Die Straße bzw. Zufahrt zu dem Aufstellungsort des Hauses (Ihre Baustelle) muss entsprechend für den Transportwagen und den Kranwagen frei befahrbar sein, so dass diese ohne Hindernisse hinkommen. Hier empfehle ich einfach mal ein paar Wochen vorher schon mal den ersten Kontakt mit den neuen Nachbarn aufzunehmen. Wir sind damals einfach von Tür zu Tür gelaufen und haben uns erst einmal vorgestellt und mitgeteilt, dass die Straße an dem entsprechenden Tag eingeschränkt oder gar nicht befahrbar ist. Aber Achtung, fragen Sie vorher beim Ordnungsamt an, ob dies für ihre Straße reicht oder ob sie extra einen Antrag stellen müssen, so dass die Straße dann vom Ordnungsamt gesperrt wird. Bei uns hat es zum Glück gereicht, dass wir mit den Nachbarn reden. Natürlich sollten Sie den in jedem Fall mit den Nachbarn reden, so fühlt sich keiner Überfahren. Evtl. sollten Sie einen Tag vorher noch einmal Bescheid sagen, so dass der Termin nicht in Vergessenheit gerät! Ich fand es damals als sehr angenehm auf diese Art die Nachbarn wenigstens mal gesehen zu haben und ich glaube der Nachbarschaft war es auch ganz Recht, das Sie jetzt schon einmal die neuen Nachbarn kennen lernten. Wenn die Straße vom Ordnungsamt gesperrt werden muss, wird das bestimmt etwas Kosten, aber wieviel kann ich leider nicht sagen, aber dies bekommt man ja mit einem Anruf ohne Probleme raus.
  2. Infos an die Nachbarn
    Wie ich oben schon erwähnt habe, kommt eine Info an die Nachbarschaft immer gut an und fördert die erste Kontaktaufnahme. Die Nachbarn sollten wissen, wann sie die Straße bzw. ihren Stellplatz nicht nutzen können, sie sollten dies schon früh genug wissen, da es ansonsten Stress mit den Nachbarn gibt und evtl. auch mit dem Ordnungsamt !
  3. Müllentsorgung
    möchte gerne einen Container vor Ort stehen haben, in dem sie alles reinschmeißen können. Einen solchen Container kann man natürlich bestellen, ist aber sehr teuer, da dieser später manuell sortiert und getrennt werden muss. Wir haben damals gesagt, sie könnten den Müll einfach auf einen Haufen auf unser Grundstück schmeißen und wir würden die Entsorgung dann selber organisieren. Das hatte den Vorteil, dass wir den Müll selber sortieren konnten und ihn entsprechend auch entsorgen. Somit kam einiges als Grünerpunkt weg und für die anderen Müllarten haben wir dann einzelne Container der entsprechenden Müllart bestellt. Da dann das Müllunternehmen nicht sortieren muss, waren die Kosten deutlich niedriger. Bei uns machte es über 500€ aus.
  4. Toilette
    Toilette wer denkt denn an so was ! Aber ja, man ist verpflichtet für seine Bauarbeiter eine Toilette auf die Baustelle zu stellen. Aber auch das ist eigentlich sehr einfach, im Internet findet man so einige Anbieter oder aber man fragt einfach mal freundlich die Nachbarn, denn die haben ja auch mal gebaut. So eine Toilette hat uns damals ca. 105€ pro Monat gekostet.

Alle diese Fragen sollten vor Hausaufstellung geklärt sein.

 

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